ZuseZ3
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Sommersemester 2014/2015

 

ZuseZ3, Computing, Konrad Zuse

 

[german, english below]

1935 beginnt in der Methfesselstrasse in Kreuzberg die Entwicklung einer programmgesteuerten Rechenmaschine durch den Berliner Ingenieur Konrad Zuse. Die Z1 arbeitete als erster Rechner mit binären Zahlen und besaß bereits ein Eingabe-/Ausgabewerk, ein Rechenwerk, ein Speicherwerk und ein Programmwerk, das die Programme von gelochten Filmstreifen ablas.

Das Nachfolgemodell der Zuse Z3 gilt weithin anerkannt als der erste funktionierende frei programmierbare Computer der Welt.

Heute stehen an diesem Ort nur noch die Grundmauern von den ursprünglichen Gebäuden. Das Zuse Z 3 Memorail ist eine elektrisch-mechanische Anzeige, welche an diesem Ort die Funktionsweise des ersten Computers auf vielfache Weise referenziert. Es stellt Bilder und Text binär über rotierende Pixel dar, hat mechanisch bewegliche Teile, ist frei programierbar und durchläuft Zyklen in einer bestimmten Taktfrequenz. Geschwindigkeit und Kapatizät sind begrenzt wie bei Zuse's ersten Computern. Dadurch kann es einerseits relevante Daten über die Erfindung und den Erfinder darstellen andererseits - was viel wichtiger ist - vermittelt es unmittelbar durch seine Beschaffenheit und Funktion einen Eindruck von der Erfindung und deren Funktionsprinzipen..

In 1935 the development of an electromechanical computing machine was initiated by the german engineer Konrad Zuse in the Methfessel Street in Berlin Kreuzberg. The Z1 was equipped with a I/O control system, an arithmetic unit, a memory unit and a program unit, which was able to read programs from punched film strips.

Its successor the Zuse Z3 is widely accepted renown as the first freely programmable computer in the world.

Today we can find only the foundation walls of the original buildings on the site. The Zuse Z 3 Memorial is an electromechanical display which references the operating principle of the the first computer in multiple ways. It presents pictures in a binary way by rotating pixels, has mechanically moving parts, is freely programmable and runs through cycles in a certain frequency.

Speed and capacity are restricted similar to Zuse’s first machines. As a result it can display relevant data about the invention and the inventor - but even more important - it gives you an impression of principles of the Zuse Z3 by its own state and function.