Clock Choc
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Clock Choc

Clock Choc

Wintersemester 2009/2010

 

 

In unserem heutigen digitalen Leben ist der Computer, neben dem Mobiltelefon, das zentrale Arbeitsgerät, welches wir jeden Tag benutzen. Speziell in der Arbeitswelt der Designer ist er nicht mehr wegzudenken. Wir sitzen tagtäglich an unseren Macbooks, schreiben, recherchieren, zeichnen, konstruieren, rendern und und und. In den meisten Fällen sitzen wir den ganzen Tag und bewegen nur unsere Finger über die Tastatur, keine wirklich anstrengende Arbeit, möchte man meinen, aber dem ist nicht so.

Wie oft erwischt man sich dabei seinem Gehirn mit Hilfe von Schokolade auf die Sprünge zu helfen um seinen Job gut und konzentriert auszuführen. Schokolade gibt uns durch den enthaltenen Zucker nötige Kohlenhydrate für unser Gehirn. Das zusätzlich noch enthaltene “Theobromin” (ähnlich dem Koffein) erhöht zusätzlich noch unsere Leistungsfähigkeit und Konzentration. Und das ausgeschüttete Serotonin lässt uns zusätzlich strahlen.

Das Objekt “clock choc” ist im eigentlichen Sinn keine Uhr, sondern mehr ein Display unseres Schaffens am Computer und des damit verbundenen Verbrauchs von Kalorien, die wir bei dem Arbeiten verbrauchen. Mit Hilfe einer speziellen Software wird unsere Aktivität am Computer gemessen und an das Objekt übertragen, welches uns dann die benötigte Schokoladenmenge, die wir brauchen, zurückgibt.

Technik: Die “clock choc” besteht aus einer Acrylglas Konstruktion, in der ein Steppermotor eine Schokostange durch eine Art Spitzer dreht und so Schokostücke produziert. Gesteuert wird der Motor mit Hilfe einer selbstentwickelten Software, die lokal auf meinem Rechner installiert wird und die unterschiedlichen Aktivitäten auf meinem Computer ausliest. Ein Microcontroller (Arduino) übernimmt Kommunikation und letztendlich die Steuerung zwischen Software und Hardware.