Diaries of Alvin Fredriksøn
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Diaries of Alvin Fredriksøn

Wintersemester 2013 - 2014

 

future, big data, access, security, pi, dna

 

Berlin im Jahr 2056.
Die filmische Arbeit „Diaries of Alvin Fredriksøn“, aufgebaut aus Found Footage Sequenzen und selbst gedrehtem Material, umreißt ein Szenario in der Zukunft wie es wirklich eintreffen könnte. Überfordert und ausgereizt ist die Situation rund um das Thema „Big Data“. Zu viele Daten gibt es – Verwaltungssysteme kollabieren. Die Welt stürzt in eine Krise und lernt mit den neuen Herausforderungen umzugehen, in dem sie eine internationale Datenorganisation gründet. Das System zur Verwaltung mit dem Namen „Apiro“ wird mit jedem Neugeborenen verknüpft und lässt jeden Erdenbürger mit einem Schlüssel, der sich aus der eigenen DNA-Sequenz generiert auf sein Datenkontingent zugreifen. Apiro bedient sich einer neuen Technologie, die aus den Nachkommastellen der mathematischen Kreiszahl Pi einen unendlich großen Container für alle Informationen schafft. Es ermöglicht jegliche Information in ein konformes Format zu überführen und abzulegen. Da Pi unendlich ist, enthält es bereits alle Dateninformationen die in der Vergangenheit geschaffen wurden, die gerade erzeugt werden und die in der Zukunft noch erzeugt werden, denn in den Nachkommastellen ist jede existente Zahlenkombination bereits vorhanden. Dies macht nicht nur alle physischen Speichermedien obsolet und gibt dem Begriff Cloud-Computing eine neue Dimension, sondern wirft völlig neue Fragen im Bezug auf Sicherheit und Privatsphäre auf.